Blog 490 - 17.09.2017 - Terminstau und flauschige Audrey

Die Liste der Sachen, die ich im Oktober oder November fertig haben sollte, wird immer länger. Ich stelle es mit Schrecken fest. Bis Anfang Oktober habe ich noch meine persönlichen Ferien und die will ich durchziehen, aber jetzt muss ich auch aufpassen, dass es danach nicht zu viel wird. "Mal eben" eine kurze Puppennummer für mehrere Spielern zu schreiben, ist nicht "mal eben". Genauso wie "zwischendurch" die Kapitel für eine öffentliche Lesung des fremden Buches vorzubereiten nicht "zwischendurch" geht und "schnell" ein Bühnenbild zu malen nicht "schnell" funktioniert. Ganz abgesehen vom Feilen an meinem Froschstück, von den ersten Arbeiten am neuen Stück, vom Diagucken, vom Wurzelhacken ... Auch in den beiden nächsten Monate möchte ich unbedingt freie Zeit für kreatives Arbeiten und spontane Sachen behalten und nicht nur von einem Projekt zum anderen springen müssen.

Auch die "Audrey" steht auf der Liste, aber die sehe ich als Ferienfreizeit an und nähe jetzt schon an ihr. Nachdem ich nochmal überlegt habe, ob ich ihr nicht doch eine glatte Oberfläche geben möchte, habe ich klar entschieden: Nein. Es wird eine flauschige Audrey sein. Genau so möchte ich sie haben, auch wenn die anderen Audreys, die ich kenne, glatt sind. Meine eben nicht.

Am Ende der Woche hole ich einen Sohn am Bahnhof, den anderen am Flughafen ab, der Gatte hat jetzt Urlaub und aus den persönlichen freien Tagen wird Familienurlaub.

Zuerst hatten wir eine kurze gemeinsame Reise geplant, aber dann stellte sich heraus, dass wir in den letzten Monaten alle viel zu tun hatten und zum Teil auch öfter unterwegs waren, so dass die Aussicht auf "einfach mal zuhause bleiben" plötzlich viel verlockender wurde. Zu viert. So mit Rumlümmeln, Ausflügen, Videoabenden, ins Theater gehen und Brettspielen. Toll!

            
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