Blog 323 - 06.07.2014 - Ein mageres Piff und Bildlücken

Das Hörspiel "Erbschaft in Aussicht", Premiere Anfang September, geht durch die Geräusche-Abteilung. Gläser klirren, Türen knarren, Gegenstände fallen auf den Boden - alles muss genau aufgeschrieben und in Regieanweisungen festgelegt werden. Wir könnten einen speziellen Geräuschemacher bei den Aufführungen haben oder neben dem Lesen alles selber machen. Beides wäre schön, ich tendiere aber klar zur Selbermach-Variante, die für die Zuschauer lustiger sein wird. Schließlich soll es auch was zum Gucken geben, und wenn es etwas stressiger wird, weil gerade ganz viel passiert, darf das ruhig zu sehen sein.

Die meisten Geräusche lassen sich einfach erzeugen. Ein Glas mit einem Getränk zu füllen, so dass es dabei leise plätschert, verursacht keine aufwändigen Extra-Proben. Wie sich allerdings das Öffnen einer großen, schweren Tür mit einer möglichst kleinen, handlichen Vorrichtung imitieren lässt, ist noch die Frage. Und wie machen wir einen Revolverknall, ohne dass die Zuschauer durch eine laute Bühnenpistole ein Knalltraum bekommen, oder einen Lachanfall wegen einer mickrigen Karnevalspistole? Wobei ich die Karnevalspistole ja duchaus reizvoll fände. Riesenspannung - und dann ein mageres: Piff!

Auf meiner Konzertberichte-Homepage verlieren immer mehr Berichte ihre Fotos. Keine Ahnung, warum die nach und nach verschwinden, aber die Homepage ist schon lange nicht mehr auf dem neuesten Stand. Genau genommen war sie das nie, aber demnächst muss sie dringend ganz neu aufgebaut werden. Das wird nicht einfach sein, denn viele Fotos sind mir inzwischen zu klein und außerdem umständlich in den Text eingebunden. Die Berichte lassen sich darum nicht einfach kopieren und in einen neuen Seitenaufbau einfügen.

Besonders schade finde ich, dass die alten Cover me Berichte inzwischen Bildlücken haben. Ich bin natürlich sensibilisiert, weil ich momentan am Video von Cover me 2013 arbeite und viel an die Konzerte denke. Kurzentschlossen setze ich sie auf Dringlichkeitsstufe 1 und mich vor den Computer. Mit Mühe finde ich die Originalbilder von 2003 bis 2005, bearbeite sie und formatiere die Berichte neu. Die Bilder sind jetzt größer und stehen nicht mehr eingeschachtelt im Text, so dass ich demnächst auch alles gut in eine neue Homepage einfügen kann.

Dass ich für jeden der drei Berichte wegen der vielen Fotos mehrere Stunden brauche und dementsprechend monatelang an der neuen Homepage sitzen werde, verdränge ich wieder mal. Ich bin am Ende nur froh und zufrieden, dass Cover me und damit auch Dirk wieder gut archiviert und ansehbar sind.